Die Beständigkeit von Gartenmöbeln aus Teakhollz

12. Dezember 2011

Gartenmöbel, Pflege

teakholz gartenmöbel

Teakholz ist ein Tropenholz, das besonders witterungsbeständig ist. Es ist sehr langlebig und daher für den Außenbereich gut geeignet. Teakholz wächst in den Wäldern von Indien, Asien und Burma. In diesen Ländern zählt dieses Holz zu den wertvollsten überhaupt. Seit über hundert Jahren wird es gezielt angebaut. Leider hat dieses Holz einen langen Weg hinter sich, bis es in den deutschen Handel kommt. Das ist nicht gerade umweltfreundlich.
Die Farbe von Teakholz kann man als mittelbraun bis goldbraun bezeichnen. Es hat feine, dunkelbraune Streifen in seiner Struktur. Beim schrägen Anschnitt des Stammes entstehen teilweise zungenförmige Fladern. Will man die ursprüngliche Farbe des Holzes erhalten, muss man es regelmäßig ölen. Behandelt man es nicht, nimmt das Holz auch keinen Schaden.

Besonders gut eignet sich Teakholz für Gartenmöbel. Es ist sehr robust, langlebig, widerstandsfähig und witterungsbeständig. Es ist sehr hart und besitzt eine besonders hohe Festigkeit. Dadurch eignet es sich auch gut für Fußbodenbeläge im Außenbereich.
Da es durch seine attraktive Maserung sehr ästhetisch aussieht, werden daraus Sitzmöbel aber auch Paneele und Zierleisten hergestellt. Da sich dieses Holz fast nicht verzieht, verwendet man es nicht nur für Gartenmöbel, sondern ach für Fenster und Türen. Aber auch im Bootsbau und Konstruktionsbau findet es Anwendung.

Da das Teakholz reinen Kautschuk enthält, fühlt sich die Oberfläche immer leicht ölig an. Es ist besonders resistent gegenüber Chemikalien, Insektenbefall und Pilzen. Die Qualität des Holzes kann unterschiedlich sein. Es ist abhängig vom Alter des Baumes und vom Standort. Im Bezug auf Dichte und Härte kann man es mit Eichenholz vergleichen. Allerdings ist Teakholz viel leichter und verformt sich nicht, auch wenn das Klima öfter wechselt. Der einzige Nachteil, den dieses Holz hat, ist der Preis. Es ist in der Anschaffung sehr teuer. Dafür spart man aber die Zeit und das Geld für die Pflege, da man sie nicht unbedingt behandeln muss.

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